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Wenn zwei gegensätzliche künstlerische Positionen in einer Ausstellung aufeinandertreffen, verspricht das dem Publikum ein spannungsvolles visuelles Erlebnis. Klaudia Stöckl reduziert ihre Farbpalette auf wenige Töne, lässt in Schichten Farbräume wild und expressiv entstehen und widmet sich in ihrer Malerei den drei zentralen Themen Licht, Dichte und Transparenz. Anna Maria Brandstätters Arbeiten wirken meditativ. Im Medium der Tuschezeichnung verdichtet und überlagert sie Linien, bis Geflechte und Formen zu sehen sind. Beide Künstlerinnen eint jedoch der Respekt vor der Natur und ihren Hervorbringungen, die Ruhe und Stille, die darin zu finden sind. Und obwohl die Werke parallel zur Natur entstehen, werden sie von den Künstlerinnen nicht als deren Abbildung verstanden.