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Vierzig Jahre lang waren Harry Tomiceks (1945–2025) Programmtexte für das Österreichische Filmmuseum vom ersten Satz des Johannesevangeliums inspiriert. Durch die Philosophie geschult, schrieb er über Filme, Regisseur*innen, Retrospektiven. Waren es Farben, Stimmungen, Töne oder dem Auge Verborgenes: Nichts entging seinem untrüglichen Gespür für das Wesentliche eines filmischen Werkes, was seine Prosaminiaturen so unvergleichlich macht. Zwei Zeilen aus Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie als leitmotivische Hoffnung für einen Gedenkabend: “Mit Flügeln, die ich mir errungen […] zum Licht, zu dem kein Aug’ gedrungen!” (Elisabeth Streit)
In Anwesenheit von Familie und Weggefährt*innen