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Christoph Schlingensief: Es ist nicht mehr mein Problem!

Darstellende Kunst Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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2 Termine
Dienstag 12. Mai
12. Mai
Di
18:00
Diskussion
Bitte liebt Schlingensief
mit Lilli Hollein, Aino Laberenz und Milo Rau
Mittwoch 13. Mai - Sonntag 13. September

Zum ersten Mal widmet sich in Österreich eine umfas­sende Einzelausstellung dem visionären deutschen Radikalkünstler Christoph Schlingensief (1960–2010). Bei den Wiener Festwo­chen hatte er im Jahr 2000 mit seiner Container­-Aktion Bitte liebt Österreich – Erste österreichische Koalitionswoche die fremdenfeindliche Regierungspolitik der FPÖ zum Thema gemacht und mit einer Vermischung von Wirklichkeit und Kunst die ganze Stadt in Aufruhr versetzt. Die Ausstellung präsentiert neben der Container­-Aktion weitere zentrale Arbeiten des Ausnahmekünst­lers, wie etwa die Installation Church of Fear, in der Schlingensief nach den An­schlägen vom 11. September 2001 den „Glauben an die Angst“ zum Dogma erhob, die Polit­-Kampagne Chance 2000 – Partei der letzten Chance, Film­arbeiten aus dem Amazonas zu seiner Wagner­-Inszenierung Der Fliegende Holländer oder das Videokunstwerk The African Twin Towers. Die Ausstellung zeigt, wie Schlingensiefs radikal persön­liche Kunst zwischen Provokation und Kunstvertrauen auch heute noch irritiert und inspiriert.

Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, MAK – Museum für angewandte Kunst und Gropius Bau/Berliner Festspiele

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