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Podiumsdiskussion mit anschließender Katalogpräsentation
zur Ausstellung “Hans im Glück” (19 09 2014 - 11 10 2014)
“Tauschen und Teilen / Geben und Nehmen”
Alternative Ökonomien zwischen
Freiwilligkeit und Zwang
Podiumsdiskussion mit:
Marlene Haring, Künstlerin
Brigitte Kratzwald, Sozialwissenschaftlerin
Oliver Ressler, Künstler und Filmemacher
Beat Weber, Ökonom
Konzept und Moderation: Martin Fritz
Begrüßung und Einleitung: Esther Strauß
Der Kunstraum Niederösterreich zeigte im Herbst 2014 die Ausstellung “Hans im Glück”. Während der Ausstellungsraum leer blieb, unternahmen die teilnehmenden KünstlerInnen – dem Märchenvorbild des Protagonisten Hans folgend – jeweils verschiedene Wanderungen und Ausflüge, die zu Begegnungen, Erfahrungen und Austausch führten.
Zur Präsentation des Ausstellungskataloges wird die Podiumsdiskussion der Frage nachgehen, zu welchen Hoffnungen alternative wirtschaftliche Handlungsformen Anlass geben. Mit den Teilnehmer/innen aus Kunst, Ökonomie und Sozialwissenschaft soll besprochen werden, welche utopischen Potentiale alternative Wirtschaftsformen bereithalten und inwiefern es möglich ist diese auch tatsächlich zu leben. Oder handelt es sich bei den vielfältigen Teil-,Tausch- und Gruppenökonomien primär um Versuche, aus der nicht mehr sprichwörtlichen Not die Tugend einer Überlebensstrategie zu machen? Besonderes Augenmerk wird der Frage gelten, inwieweit sich das Kunstsystem für andere, solidarischere, gemeinwohlorientierte und/oder nachhaltigere Wirtschaftsformen eignet.
Marlene Haring arbeitet in ihren Performances und Installationen mit der sozialen Konstruktion von Orten und Ereignissen. Sie bearbeitet situationsspezifische Regeln und Konventionen, die Beziehungs- und Verhaltensmuster bestimmen. Sie lebt und arbeitet in Wien und London.
http://marleneharing.com
Brigitte Kratzwald lebt in der Nähe von Graz und beschäftigt sich seit mehreren Jahren theoretisch und im eigenen Leben mit alternativen Wirtschafts- und Gesellschaftsformen. 2014 erschien von ihr das Buch “Das Ganze des Lebens. Selbstorganisation zwischen Lust und Notwendigkeit”.
http://commons.at
Oliver Ressler ist ein Künstler und Filmemacher, der Installationen, Arbeiten im Außenraum und Filme zu Themen wie Ökonomie, Demokratie, Klimawandel, Widerstandsformen und gesellschaftlichen Alternativen realisiert. Schon Jahre vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 betrieb Ressler Forschungen in Bezug auf Alternativen zum Kapitalismus; die Mehrkanal-Videoinstallation Alternative Economics, Alternative Societies (2003–2008) wurde in 21 Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt. Resslers Buch “Alternative Ökonomien, Alternative Gesellschaften” erschien 2008 im Promedia Verlag, Wien.
http://www.ressler.at
Beat Weber ist Ökonom in der Österreichischen Nationalbank, Abteilung für Integrationsangelegenheiten und Internationale Finanzorganisationen. Aktueller Beschäftigungsschwerpunkt ist Geldtheorie. Publiziert unter anderem zu Kunst und Kultur.
Martin Fritz ist Kurator, Berater und Publizist in Wien. Als Publizist und im Auftrag von Kunstinstitutionen und Künstler_innen widmet er sich Konzept-, Struktur- und Organisationsfragen, der ortsspezifischen Kunst, der Stadt- und Kulturentwicklung und der Kulturpolitik.
http://martinfritz.info
