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Friedrich von Bose (Museologe, Humboldt-Universität zu Berlin) im Gespräch mit Nora Sternfeld (Universität für angewandte Kunst Wien, ecm-Leitungsteam)
Wenn wie geplant 2019 das Humboldt-Forum im wiederaufgebauten Berliner Stadtschloss seine Türen öffnet, ist dies der vorläufige Höhepunkt einer langen Reihe von Neueröffnungen von Museen mit ethnologischen Sammlungen im deutschsprachigen Raum. Die konkreten Ausprägungen sind dabei immer eng durch die jeweiligen kulturpolitischen Rahmenbedingungen geprägt, wie die gegenwärtige Neuverhandlung über den Umbau des Wiener Welt Museums besonders drastisch zeigt. In seinem Vortrag wird Friedrich von Bose die vielfältige Bedingtheit des kulturellen Prestigeprojekts durch stadtentwicklungs-politische und wissenschafts- und museumshistorische Diskurse sowie postkoloniale und museologische Debatten herausarbeiten. Er wird den damit zusammenhängenden kulturpolitischen Logiken nachgehen, die den Planungs-prozess konstituieren. Es wird darum gehen eine kritische Perspektive zu erarbeiten, die sowohl städtische und nationale als auch transnationale Entwicklungen im Blick hat und so auch für andere Museumskontexte fruchtbar gemacht werden kann.
