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Bedingungen und Relationen
In diesem Vortrag geht es um künstlerische Fragestellungen teils altbackener Natur.
Anhand eigener Arbeiten sollen Konzepte und Herangehensweisen beleuchtet werden, die sich verwenden lassen, um mit mancherorts als obsolet titulierten Faktoren wie Material, Form und Reduktion gegen eine Hyperästhetisierung anzutreten. Als Ausgangspunkt dient dabei immer der Versuch der Wahrnehmung: Was nehme ich wahr und was schließe ich damit aus? Was ist die andere Seite der Wahrnehmung? Und wo kann ich ansetzen, um diese Ausschlussmechanismen bewusst zu machen?
Michael Kargl (*1975) studierte Bildhauerei in Salzburg und diplomierte 2004 mit einer Arbeit über Virtuelle
Architektur und Cyberspace.
In seiner künstlerischen Praxis produziert er reduzierte Bildwelten und Objekte, die BenutzerInnen
herausfordern, sich sowohl mit den formalen Bedingungen der Kunstwerke selbst als auch mit den ihnen
zugrunde liegenden ökonomischen und gesellschaftspolitischen Mechanismen einer globalisierten Welt
auseinanderzusetzen.
Ausstellungsbeteiligungen umfassen u.A. das Museo de Arte Contemporáneo, Bogotá (2014), die Moskau
Biennale (2011) oder das National Museum of Contemporary Art Athen (2010). Mitbegründer des Kollektivs
CONT3XT.NET (2006-2012).
Eine Veranstaltung von:
TransArts - Transdisziplinäre Kunst
Institut für Bildende und Mediale Kunst
Universität für angewandte Kunst Wien
Rustenschacherallee 2-4, 1020 Wien