We can't find the internet
Attempting to reconnect
Verbindung zu esel.at
Peter Engelmann und der Philosoph Jean-Luc Nancy diskutieren die Bedingungen der Möglichkeit einer radikalen Demokratie. Im Mittelpunkt steht dabei die Kategorie der Gemeinschaft. Der französische Denker versucht, sie ohne Rückgriff auf metaphysische Erklärungsmuster zu fassen. Ebenso grenzt er den Begriff von den scheindemokratischen Verwaltungsregimen des Kapitalismus ab. Nancys Konzept der Gemeinschaft ist Ausgangspunkt seiner Überlegungen zur Demokratie und seiner intensiven Beschäftigung mit der Kunst und ästhetischen Fragestellungen.
Deutsch und Französisch mit deutscher Übersetzung von Isolde Schmitt.
Die Gesprächsteilnehmer
JEAN-LUC NANCY, geboren 1940, ist emeritierter Professor für Philosophie der Université Marc Bloch in Straßburg und lehrt Politische Philosophie und Medienästhetik an der European Graduate School in Saas-Fee. Er war Gastprofessor in Berkeley, Berlin, Irvine und San Diego. Nancy zählt zu den führenden Philosophen der Gegenwart und ist einer der bedeutendsten Vertreter der Dekonstruktion. Er setzt sich mit politischen, ethischen, religiösen und ästhetischen Fragestellungen auseinander. Sein breit gefächertes Oeuvre umfasst Arbeiten zur Ontologie der Gemeinschaft, des Sinns und des Körpers wie auch zur Dekonstruktion des Christentums. Zahlreiche Texte zur Ästhetik und den Künsten, insbesondere zu zeitgenössischem Film, Tanz und Theater.
PETER ENGELMANN ist Verleger, Philosoph und Herausgeber zahlreicher Texte der französischen Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion.
