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Diskussionsreihe ?Die Universität. Eine Kampfzone? Panel II:
Studieren und Lehren in Wien nach dem Holocaust
Klaus Taschwer, Historiker und Wissenschaftsjournalist beim STANDARD, berichtet über die antisemitischen Netzwerke, die die Wiener Universitätspolitik nach 1945 weiterhin prägten. Ferdinand Lacina, ehemaliger österreichischer Finanzminister, studierte Anfang der 1960er Jahre an der Hochschule für Welthandel. Mit seiner Mitschrift aus der Vorlesung von Taras Borodajkewycz 1962 brachte er die Affäre rund um den antisemitischen Professor ins Rollen. Margit Reiter ist Zeithistorikerin und leitet derzeit das Forschungsprojekt ?Antisemitismus nach der Shoah?. In einer früheren Studie widmete sie sich u. a. dem Antisemitismus linker Gruppierungen um 1970 und deren Aktivitäten an der Universität Wien. Hermann Teifer, Archivleiter des New Yorker Leo Baeck Instituts, war 1970 Vorsitzender der Vereinigung Jüdischer Hochschüler in Österreich. Er erinnert sich an die damaligen Diskussionen unter den jüdischen StudentInnen und die Stimmung an der Universität Wien. Teifer verließ Österreich 1975. Zum ersten Mal seit vierzig Jahren nimmt er wieder an einer Diskussionsveranstaltung in seiner Geburtsstadt teil.
Moderation: Werner Hanak-Lettner, Chefkurator Jüdisches Museum Wien
Eintritt frei, Anmeldung unter: events@jmw.at oder Tel: +43 1 535 04 31 110
Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11, 1010 Wien