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Donnerstag, 18. Juni bis Samstag, 20. Juni 2015
Tagung
Wie sind im Moment die Machtverhältnisse beschaffen, die ?uns? (wen genau?) in ihrem Bann halten? Welche Aktualität besitzen die Analysen der Disziplinierung, mit denen Foucault vor 40 Jahren Aufsehen erregte und eine breite Wirksamkeit entfalten konnte? Wie lässt sich das Verhältnis von Bio- und Disziplinarmacht in der Gegenwart bestimmen? Welche neuen Machtformen sind entstanden – und mit welchen begrifflichen Mitteln können sie erschlossen werden?
Donnerstag, 18. Juni, 14.30 – 19.45
14.30?15.00. Begrüßung
Marc Rölli / Roberto Nigro, Zürich
15.00?16.00 Gesteigerte Tauglichkeit, vertiefte Unterwerfung. Transformationen des Regierbarmachens
Ulrich Bröckling, Freiburg/Br.
16.00?17.00 Zur Militanz von Foucaults Kyniker_innen
Ruth Sonderegger, Wien
17.30?18.30 Sichtbarkeit und Diskurse: ökopolitische Kritik und Technoästhetik
Anne Sauvagnargues, Paris
18.45?19.45 Menschenformen
Walter Seitter, Wien
Freitag, 19. Juni, 09.30 – 19.30
9.30?10.30 Prüfen und Üben
Andreas Gelhard, Wien
10.45?11.45 “il y a ?de la? plèbe”. Das Infame zwischen Disziplinen und Biopolitik
Maria Muhle, München
12.00?13.00 Körper, Sexe und Macht
Gundula Ludwig, Wien
14.30?15.30 Bilder und Szenen
Friedrich Balke, Bochum
15.45?16.45 Schriftmacht und Streitsucht
Rupert Gaderer, Bochum
17.15?18.15 Macht, Immanenz, Kritik
Martin Saar, Leipzig
18.30?19.30 Zum Begriff einer seignioralen Macht
Joseph Vogl, Berlin
Samstag, 20. Juni, 09.30 – 15.45
09.30?10.15 Wahrheitsregime
Roberto Nigro, Zürich
10.30?12.00 Exklusion, Normalisierung, Anthropologie
Marc Rölli, Zürich / Gerhard Unterthurner, Wien:
13.30?14.30 Foucault, Aktualität, Historie. Aspekte präsentischer Demokratie
Isabell Lorey, Berlin
14.45?15.45 Sichtbarkeitsordnungen: Disziplin, Wettbewerb, Politik
Andreas Reckwitz, Frankfurt/Oder
In Kooperation mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst, der Universität Wien und der Zürcher Hochschule der Künste
