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Vinko Nino Jaeger
Der sichtbar unsichtbare Körper
Im Gespräch mit Marissa Lôbo
?Es bliebe, nicht über den Körper zu schreiben, sondern den Körper selbst. Nicht die Körperlichkeit, sondern den Körper. Nicht die Zeichen, Bilder, Chiffren des Körpers, sondern den Körper.?[1]
Mit dem Körper ist es wie mit der Zeit, von der Augustinus sagt, dass sie einem jeden vollkommen vertraut sei, dass jedoch keiner sie dem anderen zu erklären vermag. Oder: ?Sie [die Philosophie] setzt sich zum Ziel, den Dingen selbst aus der Tiefe ihres Schweigens zum Ausdruck zu verhelfen.?[2]
Der Künstler Vinko Nino Jaeger setzt sich in diesem Spannungsfeld mit seiner Kunst, dem Sichtbar Unsichtbaren Körper, und philosophischen Annäherungen dazu auseinander.
[1] Nancy, Jean-Luc: Corpus, diaphanes, Zürich-Berlin 2014, S. 14
[2] Merleau-Ponty, Maurice: Das Sichtbare und das Unsichtbare: gefolgt von Arbeitsnotizen, Fink, München 2. Auflage 1994, S. 18
