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Mit Eduard Freudmann und Gabu Heindl
Moderation: Heidemarie Uhl (Historikerin, Österr. Akademie der Wissenschaften)
Der Künstler Eduard Freudmann und die Architektin Gabu Heindl gewannen kürzlich einen internationalen Wettbewerb für ein Mahnmal für diejenigen, die während der NS-Herrschaft Jüdinnen und Juden in Warschau gerettet haben. Ihr Projektvorschlag sieht ein Monument als Prozess vor, das zunächst eine Art Baumschule ist, die in der Nähe des Museums der Geschichte der polnischen Juden gepflanzt werden soll.
Das Urteil der Jury: ?Dieses Projekt repräsentiert ein ganz neuartiges Konzept der Erinnerung. Es setzt weit mehr auf einen prozessualen Ansatz als auf die Monumentalität von physischer Präsenz.?
Das Projekt wird an diesem Abend erstmals in Österreich vorgestellt.
Gabu Heindl, Architektin, Realisierungen öffentlicher Kultur- und Sozialbauten, Stadtplanungsprojekte mit Schwerpunkt öffentlichen Raum, Stadtforschung und Publikationen zu Arbeit, Urbanität sowie Geschichtspolitik. Lehrende an der Akademie der Bildenden Künste, davor an der TU Graz, an der TU Delft und am Berlage Institute in Rotterdam. Projekte, u.a.: Stadtkino im Künstlerhaus (2013), Umbau Österreichisches Filmmuseum (2008).
http://www.gabuheindl.at/
Eduard Freudmann ist Künstler und lebt in Wien, Senior Artist an der Akademie der bildenden Künste. Er arbeitet individuell sowie in (temporären) Kollektiven und befasst sich u.a. mit geschichtspolitischen Manifestationen im öffentlichen Raum, Mikrogeschichtsschreibung, Fragen nach Archiven und dem Dilemma der Medialisierung der Shoah. Dabei nutzt er verschiedene Formate und Medien wie Video, Installation oder Performance.
http://eduardfreudmann.com/
