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Vortrag von Christoph Schaden im Rahmen der Ausstellung “Joel Meyerowitz - Retrospektive”
am Dienstag, den 6. Oktober 2015 um 19 Uhr
Vortrag in deutscher Sprache, beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung unter anmeldung@kunsthauswien.com
Eintritt frei
Neben William Eggleston, Stephen Shore und Joel Sternfeld zählt Joel Meyerowitz zu den Protagonisten des US-amerikanischen New Color Photography, die seit Mitte der 1970er Jahre zunehmend Einfluss auf die Autorenfotografie in Europa gewann. Der farbfotografischen Arbeit von Meyerowitz kam bei diesem transatlantischen Transfer eine Schlüsselrolle zu, die bisher kaum Beachtung gefunden hat. Der Vortrag erläutert im Detail, wie anhand von Publikationen und Ausstellungen seine elegischen Farbaufnahmen in Europa vermittelt und diskutiert wurden. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Zusammenhang auf der Schweizer Fachzeitschrift CAMERA, die von Allan Porter redaktionell betreut wurde und in einem Manifest die Positionen jener ?Zweiten Generation der Farbfotografie? international zu vertreten wusste. Darüber hinaus werden in Bildbeispielen verschiedene Farbfotografen vorgestellt und diskutiert, deren Farbästhetik stark von Joel Meyerowitz geprägt wurden. Hierunter zählen Andreas Gursky, Alfred Seiland, Joachim Brohm und Stephan Erfurt. In der Summe lässt sich die Einflussnahme des Amerikaners als eine inspirierende Rezeptionsgeschichte der jüngeren Fotografie beschreiben.
