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Monika Sommer (schnittpunkt) im Gespräch mit Birgit Johler (Kuratorin der Ausstellung Freud?s Dining Room), Alexander Kubik (Gestaltung)
In London, im heutigen Freud Museum, stehen im ehemaligen Dining Room der Familie Freud fünf Möbelstücke ländlich-alpiner Herkunft. Anna Freud hatte sie um 1930 für ihr Wochenendhaus in Niederösterreich erworben. 1938, nach dem ?Anschluss? Österreichs an NS-Deutschland, entschlossen sich die Freuds, Österreich zu verlassen. Die Kästen und Truhen aus Hochrotherd konnten jedoch dank Anna Freuds Kollegin und Freundin, der US-Amerikanerin Dorothy Burlingham, aus Österreich ausgeführt werden.
Die Ausstellung spürt der Geschichte dieser Möbelstücke und der Bedeutung für ihre ehemalige Eigentümerin in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen und -stationen nach.
Wie lässt sich eine Intervention in eine Dauerausstellung gestalten, die sich materiell nicht in Originalen manifestiert? Wie kann eine Sonderausstellung in der Dauerausstellung des Museums eine Reflexion der eigenen musealen Zeigepraxis erreichen? Wenn authentische Objekte fehlen, was ist dann die Aufgabe der ?Substitute??
Gemeinsam diskutieren wir über das Making-of bzw. über die gewählten Repräsentationsformen der Ausstellung als eine mögliche Form von kultureller bzw. ästhetischer Praxis.
Anmeldung erbeten unter anmeldung@schnitt.org
Eintritt frei
