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Hörsaal 4, der Angewandten
The classroom remains the most radical space of possibility in the academy.
(bell hooks, 1994)
bell hooks versteht den class room als Raum radikaler Möglichkeiten. Der class room ist ein sozialer, kultureller, aber auch materieller Raum. Darüber hinaus ist er eine Sphäre, der die paradoxe Doppelbewegung von Selbstkontrolle und Selbstermächtigung, Disziplinierung und Emanzipation, Regulierung und Befreiung eingeschrieben ist. Räume des Lehrens und Lernens, der Vermittlung und des Sich-Aneignens sind sozial geformt. Sie werden in Bildungsprozessen reproduziert, affirmiert, aber auch durchkreuzt und verändert. Insbesondere an den Schnittstellen von Kunst, Queer/Feminismus und Aktivismus und in Allianz mit sozialen Kämpfen sind Räume des Lehrens und Lernens enteignet, wieder angeeignet und neu erzeugt worden. In Ihrem Beitrag untersucht Barbara Mahlknecht anhand von kontextspezifischen Beispielen, inwieweit künstlerische, kuratorische, feministische und aktivistische Projekte Bildung neu gestalten.
Barbara Mahlknecht forscht, lehrt und arbeitet an den Schnittstellen von kuratorischer Praxis, kritischer Kunstvermittlung und Theorieproduktion. Sie ist Universitätsassistentin am Institut für das künstlerische Lehramt der Akademie der bildenden Künste Wien und Lehrbeauftragte an der Universität für angewandte Kunst.
