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Gastvortrag / Transmediale Kunst
Franz Kapfer
Das Verhältnis von Macht und Männlichkeit und die Art und Weise, wie sie in rituellen, politischen oder alltäglichen Handlungen zur Schau gestellt werden, ist ein zentrales Thema bei Franz Kapfer.
In Ich oder das Chaos, seinem Beitrag für die 2. Kiew Biennale 2015, geht es, wie schon in Before the Law, für die Busan Biennale 2012, um die Verkörperung und Inszenierung von Macht. Kapfer verwandelt monumentale Symbole der Napoleon-Zeit bzw. der nordkoreanischen Kim-Dynastie in zweidimensionale Objekte. Die Großartigkeit der einzelnen Elemente von Architektur und Ornament ist anhand von Artefakten aus einfachen Materialien nachgebildet. Kapfers formale Sprache unterstreicht sowohl den self-made Charakter, als auch den obsessiven Drang der Dynastiemaschinen. Die Symbole repräsentieren so eine Macht, die entweder total oder nicht vorhanden ist.
Franz Kapfer (Kurzbio)
Gruppenausstellungen u.a.: in der GFZK, Leipzig 2015; Kiew Biennale, 2015; National Centre for Contemporary Arts, Nizhny Novgorod and Moskau 2014; Leopold Museum, Wien 2014; Ludwig Museum, Budapest 2013; Lentos, Linz 2012; Busan Biennale, 2012; MUAC Mexico City, 2012; Galerie im Taxispalais, Innsbruck 2011; 54. Biennale di Venezia, Venedig 2011
Einzelausstellungen u.a.: Für Gott, Kaiser und Vaterland, Kunstpavillon, Innsbruck 2009; In the shadow of Skanderbeg, Tirana 2009; Wunderwürdiges Kriegs- und Siegs-Lager, Oberes Belvedere, Wien 2008; zur Errettung des Christentums, Museum Moderner Kunst Stiftung Wörlen, Passau 2007; Franz Kapfer, Salzburger Kunstverein, Salzburg 2006.
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