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Buchpräsentation & Vortrag von Hannes Loichinger
Im Anschluss an sein Studium an den Kunstakademien in Berlin und Düsseldorf zog Ull Hohn (1960?1995) nach New York, um 1987/1988 am Whitney Independent Study Program teilzunehmen. Seine Arbeiten aus den späten 1980er- und frühen 1990er- Jahren greifen, im Einklang mit den theoretischen und kulturellen Debatten seiner Zeit, Fragen um Gender, Homosexualität und deren Repräsentation auf, wobei Hohn die Geschichte der Malerei, traditionelle Vorstellungen von Virtuosität, die soziale Bedingtheit von Wert und Geschmack sowie die Unterscheidung von Hoch- und Populärkultur in Beziehung setzt. Ull Hohn: Foregrounds, Distances (Hrsg. von Hannes Loichinger und Magnus Schaefer, Berlin 2015) versucht sich nicht nur an einer ersten, umfassenden Werkübersicht, sondern auch an einem Beitrag zu in den kunsthistorischen Narrativen marginalisierten malerischen Praxisformen der 1980er und 1990er-Jahre.
Im Rahmen der Ausstellung Blühendes Gift. Zur feministischen Appropriation des österreichischen Unbewussten.
Hannes Loichinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstraum der Leuphana Universität in Lüneburg. Derzeit arbeitet er gemeinsam mit Valérie Knoll und Magnus Schaefer an einer Ausstellung über Ull Hohn, die im April 2016 in der Kunsthalle Bern eröffnen wird.
