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Einladung zur Buchpräsentation
Wie Bilder Dokumente wurden. Zur Genealogie dokumentarischer Darstellungspraktiken
Mit einem Gespräch zwischen Renate Wöhrer (Hg., Kunsthistorikerin), Christina Natlacen (Juniorprofessorin für Medien- und Kulturwissenschaften an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig) und Herbert Justnik (Kurator am Volkskundemuseum).
Eintritt frei!
Die Bezeichnung »dokumentarisch« für bestimmte visuelle Darstellungsformen erscheint uns heute selbstverständlich, sie ist aber erst seit den späten 1920er-Jahren in Gebrauch. Schon zuvor wurden Bilder produziert, die aus gegenwärtiger Perspektive »dokumentarisch« genannt werden, ihre Zeitgenossen verwendeten den Begriff jedoch nicht. Dieser Band geht der Frage nach, wie es zu der Etablierung der Kategorie des Dokumentarischen für Bilder kam. Welche Traditionen und Brüche, welche Praktiken, Denkfiguren und Politiken haben zu dieser Kategorie geführt und sich folglich in sie eingelagert?
Untersucht werden sowohl Veränderungen von Leistungsversprechen und Funktionen von Bildern als auch Veränderungen in Formen, Gestaltungen und Funktionen von Dokumenten.
Das Buch versammelt Studien dazu in verschiedenen Feldern, wie beispielsweise in den frühen Sozialwissenschaften, im Erkennungsdienst, vor Gericht und in Archiven. Des Weiteren wird das Verhältnis dieser Bild- und Dokumentationspraktiken zu künstlerischen Darstellungsweisen in den Blick genommen.
