We can't find the internet
Attempting to reconnect
Verbindung zu esel.at
Romana Karla Schuler
Die Publikation ist in der Buchreihe der Universität für angewandte Kunst Wien “Edition Angewandte” erschienen.
?Die Publikation spannt einen kunsthistorischen und wissenschaftlichen Bogen von Helmholtz? Experimenten, Op Art und Kinetik bis zu computergestützten virtuellen Environments. Sie erzählt eine Geschichte, wie sie bisher noch nicht wahrgenommen wurde und deren Lektüre sich lohnt. Romana Schuler zeigt nun, dass in einem weiteren Schritt auf die empirischen Wissenschaften nicht nur angewandte Technologien folgen können und sollen, sondern auch experimentelle Kunst. Sie beweist damit ihre zukunftsweisende These: Innovative Wissenschaften und innovative Kunst sind beide der epistemic von Experimentalsystemen zugehörig.? (Peter Weibel 2015)
Die avancierten Kunstschaffenden haben seit jeher innovativen Erfindungen aus dem Bereich der Naturwissenschaften zu den Themen Licht und Perspektive für ihre Darstellungen eingesetzt und dabei nachweislich sogenannte Sehapparate verwendet.
Seit Anfang der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts setzten sich Künstler wie Marcel Duchamp mit Scheinbewegungen auseinander. Aufbauend auf diesen frühen Ideen und künstlerischen Experimenten kam besonders die Scheinkontur durch die Beschäftigung mit Scheinräumlichkeit zu neuem Interesse, vor allem vonseiten der Vertreter der kinetischen Kunst und der Op-Art.
Seeing Motion gibt einen Überblick entlang einer historischen Linie, die sich zwischen den Theorien der experimentellen visuellen Wahrnehmungsforschung (Hermann Helmholtz, Ernst Mach, Sigmund Exner, Wilhelm Stern, Vittorio Benussi, Max Wertheim, George Stratton, Ivo Kohler) bis hin zur apparativen Kunst (Alfons Schilling) sowie zur elektronisch-digitalen Kunst (Jeffrey Shaw, Peter Weibel) abzeichnet.
Verlag De Gruyter
Erschienen 2016 in englischer Sprache
ISBN: 978-3-11-042299-3
Ladenpreis: – 49,95
