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Was zeigen und wovon zeugen Gesten des Autobiographischen in (bewegten) Bildern?
Klassische Konventionen der Autobiographie zielen auf ein einheitliches, intentionales Subjekt, das in der Regel männlich und weiß kodiert ist und eine erzählbare Geschichte hat. Der Name fungiert dabei als Signatur für Autobiographie und Autorschaft. Gesten des Autobiographischen hingegen unterlaufen, zitieren, unterbrechen die normierende Adressierung des bürgerlichen Subjekts. Ich werde in Selbstporträts von Adélaïde Labille- Guiard, Chantal Akerman und Cheryl Dunyee Potentiale autobiographischer Gesten als transgressive, visuelle Praxen im Kontext historischer Konstellationen befragen.
Monika Bernold, Dozentin für Zeit- und Mediengeschichte am Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien. Zahlreiche Publikationen zu Medien- Konsum und Geschlechtergeschichte sowie zu feministischer Auto/ Biographieforschung. in Vorbereitung: Bewegte Bilder. Studien zu Medien, Geschichte und Geschlecht im 20. und 21. Jahrhundert.
