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Der Prater feiert heuer den 250. Jahrestag der Öffnung für das ?hiesige Publico?. Seine Geschichte als Wiener Vergnügungspark und Naherholungsgebiet ist derzeit in aller Munde.
Kommt das Gespräch dabei auf die Zerstörung des Praters, fokussiert die traditionelle Wiener Erzählung jedoch einzig auf das Jahr 1945 mit der physischen Zerstörung im Rahmen der kriegerischen Auseinandersetzungen um Wien. Ausgeklammert bleiben dabei die Veränderungen durch die Machtergreifung des NS-Regimes und der Raubzug durch den Prater ab 1938.
Die Historikerin Sarah Knoll hat die Enteignungen von Betrieben jüdischer BesitzerInnen im Wiener Wurstelprater in den Jahren ab 1938 erforscht. In ihrem Vortrag führt sie in die veränderte Vergnügungslandschaft unter dem Nationalsozialismus ein, stellt einige der stattgefunden ?Arisierungen? exemplarisch vor und wirft retrospektiv einen Blick auf die verschwundenen Betriebe und die zumeist nicht erfolgte Restitution.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung ?Wege ins Vergnügen. Unterhaltung zwischen Prater und Stadt?, die noch bis 18. September 2016 im Jüdischen Museum Wien zu sehen ist.
Einlass 18:15 Uhr
Eintritt frei
