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Vortrag von Hans-Michael Koetzle, am Mittwoch, den 5.10.2016, 19 Uhr
Wenn Farbe vulgär ist, wie Walker Evans einmal behauptet hat, sollte man dann nicht das ?Vulgäre? in Farbe fotografieren? Der Brite Martin Parr hat die Botschaft gehört und erkundet seit den 80er-Jahren unsere bunt gewordene Postmoderne. Nach William Eggleston ist er der wohl radikalste, konsequenteste Schilderer einer Alltagskultur, die Stil- oder Geschmacks-fragen längst hinter sich gelassen hat und zu einem globalen Phänomen geworden ist. Vor dem Hintergrund der Fotokunst der letzten dreißig Jahre skizziert der Vortrag Martin Parrs beispiellose Karriere vom Absolventen des Manchester Polytechnic zu einem der meist diskutierten Fotografen des späten 20. Jahrhunderts, der längst auch als Kurator auftritt, als Fotobuchsammler und gern gesehener Festivalgast – ein omnipräsenter Fotomane.
Hans-Michael Koetzle ist freier Schriftsteller, Publizist und Ausstellungskurator. Aktuell tourt seine auch in Wien gezeigte Schau ?Augen auf! 100 Jahre Leica Fotografie? um die Welt.
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Eintritt frei
Wir ersuchen um verbindliche Anmeldung unter anmeldung@kunsthauswien.com
