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Leopold Kupelwiesers Freskenzyklus zur Österreichischen Geschichte. Buchpräsentation mit Sigrid Eyb-Green
Im Rahmen von Donnerstags in der Bibliothek, eine Veranstaltungsreihe der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien
Am 12. März 1848 erhielt Leopold Kupelwieser den Auftrag zur Ausschmückung der Niederösterreichischen Statthalterei mit einem Freskenzyklus, der dem Publikum die Geschichte Österreichs als farbigen Bilderreigen vor Augen führen sollte. Kupelwieser entwarf selbst das Programm für die insgesamt 23 Bildfelder und legte dabei eine zeitliche Achse von der Römerzeit bis in das frühe 19. Jahrhundert. Die 2016 erschienene Monographie Das zusammengedrängte Gedenken: Leopold Kupelwiesers Freskenzyklus in der niederösterreichischen Statthalterei ist ein Versuch, dieses groß angelegte Werk, an dem Kupelwieser fast drei Jahre arbeitete, in seiner Komplexität zu erfassen und besonders den künstlerischen Prozess darzustellen, der durch den Nachlass Kupelwiesers umfangreich dokumentiert ist. Vor allem an den Brennpunkten Karton und Freskotechnik wird dabei das Verhältnis zwischen künstlerischer Technik und inhaltlicher Aussage diskutiert.
Sigrid Eyb-Green studierte Konservierung-Restaurierung an der Akademie der bildenden Künste Wien und schloss ihr Studium mit einer Diplomarbeit über Gustav Klimts Kartons zu den Deckengemälden des Wiener Burgtheaters ab. Seit 2002 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konservierung-Restaurierung. 2009 promovierte sie über Leopold Kupelwiesers Freskenzyklus im Gebäude der niederösterreichischen Statthalterei in Wien.
