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Innen Kultur. Außen Kultur. Und dazwischen?

Theorie Zeitgenössische Kunst Konferenz
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1 Termin im Archiv
Donnerstag 1. Dezember 2016
1. Dez. 2016
Do
14:00
Innen Kultur. Außen Kultur. Und dazwischen?

Entgrenzungen und Spielräume in den Künsten und in der Kulturpolitik

Es gehört seit jeher zu den Grundvoraussetzungen künstlerischer Tätigkeiten, bestehende Gren-zen in Frage zu stellen bzw. zu überwinden. KünstlerInnen spielen am internationalen Parkett eine Rolle, ihr Qualitätsverständnis erschöpft sich nicht in der lokalen, regionalen oder nationa-len Anerkennung.
Sie wollen an internationalen Entwicklungen mitwirken oder mit ihren künst-lerischen Vorhaben das aktuelle Geschehen, wo immer es sich konzentriert, beeinflussen. Vor-stellungen eines ?Innen? gegen ein ?Außen? werden einer solchen Herangehensweise nicht ge-recht.

Umso unverständlicher erscheint es, dass auf kulturpolitischer Ebene ungebrochen eine strikte Trennung von innerer und äußerer Ressortzuständigkeit herrscht. An einer solchen scheint der jüngste Zusammenschluss von Außenkultur- und Integrationspolitik im Außenamt Österreichs bislang nur wenig geändert zu haben. Dabei ist auf allen politischen Ebenen schon auf Grund der Änderungen der demografischen Zusammensetzung eine internationale Ausrichtung nicht mehr wegzudenken. Gerade Wien als weltweit anerkanntes kulturelles Zentrum ist ein heraus-ragendes Beispiel für Internationalität in Stadt- und Landeskulturpolitik.

Im Rahmen eines Salon der Kulturen wollen wir mit KünstlerInnen, InstitutionenvertreterInnen, WissenschafterInnen und kulturpolitisch Verantwortlichen zum Stand des Zusammenwirkens von Innen- und Außenkulturpolitik in Austausch kommen. Sprechen wollen wir über das Ent-stehen und Verschwinden von Grenzen, über den Mehrwert und die Herausforderungen von transnationalen Projekten und Programmen und über transkulturelle Kooperationen. Ausge-hend davon gilt es zu fragen, inwieweit eine neue Qualität kulturpolitischer Kooperationen an der Zeit wäre und wie diese aussehen könnte: Wie können internationaler Kulturaustausch und nationale Kulturförderung zusammengedacht werden? Wo geschieht dies bereits in der Praxis? Was weiß man aus der Forschung und wo gibt es Potentiale der Vernetzung?

Programm
14:00 Begrüßung (Dr. Michael Wimmer, Geschäftsführer EDUCULT)
14:15 Einleitung zum Thema (Dr. Aron Weigl, EDUCULT)
14:30 Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schneider (UNESCO Chair Cultural Policy for the Arts in Development, Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim)
15:00 Round Table 1: Zur Bedeutung des Internationalen in der künstlerischen Arbeit
16:30 Kaffeepause
17:00 Im Gespräch mit Claudia Heu (freie Künstlerin, Wien): Vom Verschwinden und Entstehen innerer und äußerer Grenzen
17:30 Round Table 2: Verschränkungen nationaler und auswärtiger Kulturpolitik
19:00 Verabschiedung

Archiv-Screenshot:

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