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?Josefine Mutzenbacher. Die Geschichte einer Wienerischen Dirne? ist der wohl berühmt-berüchtigtste Text der österreichischen Jahrhundertwende-Literatur. Er ist Kristallisationspunkt nahezu aller Diskurse über Sexualität im 20. und 21. Jahrhundert. Ein verbotenes Buch und zugleich einer der großen Erotik- Bestseller in deutscher Sprache. Es wurde verfemt, verfilmt und doch auch verteidigt und prominent für ihren obszön-humoristischen Sprachgestus geschätzt. Die interdisziplinäre Tagung im Wien Museum nähert sich dem Skandalbuch aus vielfältigen Perspektiven - historisch, literatur- und kulturwissenschaftlich, philosophisch, feministisch, juristisch und psychoanalytisch. In diesem Rahmen wird nicht nur die offene Autorenfrage gestellt, sondern auch die ungleich schwierigere
Frage nach dem adäquaten gesellschaftlichen Umgang mit Texten
wie diesem.
Mit: Franz X. Eder, Sexualhistoriker, Franzobel, Autor, Martin A. Hainz, Germanist, Susanne Hochreiter, Gender- und Queer-Studies, Wolfgang Müller-Funk, Kulturtheoretiker, Caitríona Ní Dhúill, LiteraturwissenschaftIerin, Claudia Öhlschlager, Literaturwissenschaftlerin,
Vahidin Preljevic, Literatur- und Kulturwissenschaftler, Désirée Prosquill, Psychoanalytikerin, Matthias Schmidt, Germanist, Ilse Reiter-Zatloukal, Rechtshistorikerin
Tagungskonzept/Organisation:
Literatur- und Kulturwissenschaftler Clemens Ruthner mit dem Team des Wien Museums
Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten
1. Dezember, 18:30-20 Uhr
2. Dezember, 9-18 Uhr
