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Netzwerke der Solidarität: Body & Mind

Theorie Zeitgenössische Kunst Diskussion
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1 Termin
Montag 11. September 2017
11. Sep. 2017
Mo
17:00
Netzwerke der Solidarität: Body & Mind

In Wien gibt es eine Reihe von Initiativen, die sich seit langem mit Fragen des Zusammenlebens auf unterschiedlichen Ebenen befassen. An fünf Montagen lädt das Community College Akteur/innen ein, ihr Engagement vorzustellen, sich untereinander und mit den Besucher/innen auszutauschen und zu vernetzen.

Am 11. September treffen wir Aktivist/innen und Initiativen, die sich entgegen Ableismus und rein funktionale Körperkonzepte engagieren und dabei unter anderem künstlerische, kulturelle und politische Strategien einsetzen. Unterschiedliche Projekte werden vorgestellt und diskutiert.

Mit Eva Egermann (Crip Magazine), Josefine Thom (PRO21 Kampfassistenz, pro21.postism.org), u.a.

Eva Egermann, Künstlerin, Herausgeberin des ?Crip Magazine? und anderer Publikationen (u.a. “Regime. Wie Dominanz organisiert und Ausdruck formalisiert wird”, “Class Works”). Ihre Arbeiten im Rahmen des PhD Projekts ?Crip Modes of Artistic Research? (Akademie der Bildenden Künste Wien) wurden mehrfach ausgezeichnet. Sie ist derzeit Dozentin an der Hochschule Luzern und Fellow des Künstlerhauses Büchsenhausen Innsbruck.

PRO21 holt Liebe, Sex und andere ?behinderte? Realitäten aus der Tabuzone: Geistig-Behindert-Sein, gesellschaftlicher Widerstand und Aktivismus sollen sich nicht länger ausschließen. Pro21 ist nicht Lebenshilfe sondern Kampfassistenz! Seit Jänner 2016 wurden gezielt antagonistische Öffentlichkeiten gesucht und erzeugt: Von Accion Migrante Y Mutante bei der Mayday 2016 über die Queer-Bühne des Electric Spring im MQ zur Charity Show in der Lugner City und vom mainstreamig-coolen Vice Magazin über den schickimicki ORF-Kulturmontag zum popfeministischen Missy-Magazin. Hinzu kam die Entwicklung antikonventioneller Bild- und Textpolitik durch FB-Kampagnen, Flugschrift und Live-Performances. Am 22. September eröffnet die PRO21 Bedürfniszentrale im Rahmen der Wienwoche. Die Bedürfniszentrale als Experimentierraum ist der Gegenangriff auf vorherrschende Formen inklusiver Freizeitpolitik: Hol dir dein Recht auf #FreeFreizeit, #FreeMassage, #FreeParty.

PRO21 ist auch zu Gast bei der Veranstaltung Wie, was, warum tun – wir? am 27/9 im Community College.
https://www.facebook.com/events/1452004444893318/

Weitere Termine: 25/9, 2/10, 17 Uhr

Das Community College ist Programm und Treffpunkt zugleich. Es ist der Ort, um die in der Ausstellung “How To Live Together” aufgeworfenen Fragen in Gesprächen, gemeinsamen Studien und praktischen Formen der Zusammenarbeit aktiv weiterzuentwickeln.
Idee und Programm des Community College entstanden im Rahmen der Denkfabrik, dem jungen Freund/innenkreis der Kunsthalle Wien, und entwickeln sich als offener Prozess auch noch weiter.
Join us!
www.kunsthallewien.at/community-college

Archiv-Screenshot:

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