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Im Gespräch mit Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien, gibt Verleger Peter Engelmann anlässlich des 30. Geburtstages des Passagen Verlags Einblicke in die Hintergründe und politischen Motivationen seiner Verlagsarbeit.
Stören! 30 Jahre Passagen Verlag
Vom 25. September bis Ende Oktober verwandelt sich der Kunsthalle Wien Shop in einen Passagen-Pop-up Store. Neben einer kleinen Ausstellung, die die Besucher/innen durch drei Dekaden Verlagsgeschichte führt, gibt es hier die Möglichkeit, aktuelle Neuerscheinungen sowie Klassiker des Verlagsprogramms zu erwerben.
Der 1987 gegründete Verlag, der sich mit der umfassenden Übersetzung der Schlüsseltexte der Postmoderne und der Deskonstruktion einen Namen gemacht hat, bemüht sich seit seinen Anfängen festgefahrene Denkmuster mit kritischen und innovativen Büchern zu “stören”. Autoren der ersten Stunde wie Jacques Derrida, Jean-François Lyotard, Sarah Kofman und Jean Baudrillard sind Ideengeber des wichtigsten gesellschaftlichen Umbruchs am Ende des Zwanzigsten Jahrhunderts, das durch zwei totalitäre Systeme – Kommunismus und Faschismus – dominiert war. Angesichts der gegenwärtigen politischen Weltlage bestätigt das starke Interesse an Autor/innen wie Alain Badiou, Jacques Rancière oder Hélène Cixous, dass auch heute wieder ein Umdenken notwendig ist.
