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Bibliothèque d?un amateur - Richard Prince?s publications 1981-2017

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Mittwoch 15. November 2017
15. Nov. 2017
Mi
19:00
Bibliothèque d?un amateur - Richard Prince?s publications 1981-2017
Salon für Kunstbuch

Bibliothèque d?un amateur
Richard Prince?s publications 1981-2017

Eröffnung der Ausstellung: Mittwoch, 15. November 2017, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. November 2017 bis 17. Januar 2018

Gast im Salon: Christophe Daviet-Thery

Richard Prince gehört zu den herausragendsten Vorläufern der subtilen Kunst der Appropriation. Mit der Reproduktion oder, genauer gesagt, der Refotografie von Werbebildern sowie der Verwendung der Bildsprache der amerikanischen Populärkultur wie Western, Comic und Schundroman befragt Prince zahlreiche Elemente, die heute den Inbegriff des »amerikanischen Mythos« darstellen, von seiner Beschaffenheit bis hin zur Aufspaltung in »high« und »low«.

Außer gefundenen Bildern, einer Populärkultur-Ikonografie, die auch Biker- und Pornomagazine umfasst, verwendet er in seinen Gemälden und Bildarbeiten aber auch Bücher aus der eigenen Sammlung.

Das Buch, das so entsteht, wird damit selbst zu einer Art Verzeichnis oder Bibliothek, wobei nur die Bilder der Cover zu sehen sind, meist in strenger Reproduktion, d.h. aufrecht und von vorne, so als bestünden alle diese gesammelten Bücher aus nichts als ihrem Umschlag und als ginge es um eine reine Trophäensammlung.

Das ursprüngliche Buch wird damit auf ein Bild reduziert; es wird zur reinen Oberfläche, ähnlich wie ein Gemälde.

Die Ausstellung im Salon für Kunstbuch zeigt alle bis heute erschienenen Buchtitel. Zur Präsentation erscheint ein erweiterter Appendix in Buchform.

Richard Prince wurde 1949 in Panama City geboren und lebt in New York City.

Christophe Daviet-Thery ist Verleger und Buchhändler in Paris. Die Galerie Daviet-Thery eröffnete 2001 mit dem Vorhaben, Bücher von KünstlerInnen der Gegenwart zu verlegen und zu verbreiten. Bisher sind 34 Publikationen erschienen. www.daviet-thery.fr

Der von Bernhard Cella konzipierte und entwickelte Salon für Kunstbuch im 21er Haus – Museum für zeitgenössische Kunst ist weltweit der erste Museumsshop, der als künstlerische Intervention geführt wird. In regelmäßigen Abständen finden im Salon für Kunstbuch Vorträge, Buchvorstellungen, Performances und Ausstellungen statt. Im Rahmen dieser gleichberechtigt neben der ästhetischen Form stehenden Veranstaltungen lotet Cella die Beziehungsfelder der aktuellen Kunstproduktion aus und schafft einen Raum für gesellschaftliche Diskurse.

Archiv-Screenshot:

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