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Wenn wir Maschinen das Denken beibringen – nichts anderes bedeutet die Entwicklung von „KI“ –, reproduzieren wir damit selbstredend auch unsere eigenen Mindsets. Nicht nur wertvolles Wissen wird weitergegeben, sondern auch Denkfehler und Vorurteile. Theoretiker/innen wie Audre Lorde, Reni Eddo-lodge, und Joy Buolamwini haben darauf hingewiesen, dass z.B. unsere Rassismen tief in unseren Denkstrukturen verwurzelt sind. In dem Workshop wollen wir uns mit diesen Vorurteilen, blinden Flecken und Stereotypen auseinandersetzen und ihnen alternative, antidiskriminatorische Entwürfe entgegenstellen – indem wir selber Maschinen entwickeln. Lasst uns antirassistische, feministische Roboter bauen, die nicht unbedingt intelligenter, aber zumindest weniger dumm sind als wir! Bring deinen Laptop, deine Arduina, deine Sensorinnen, Lautsprecherinnen oder Deinen Elektro-Schrott und begib dich mit uns auf einen feministischen Kurz-Hackathon!
Stefanie Wuschitz arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Forschung und Technik, mit besonderem Fokus auf Feminismus, Open Source Technologien und Peer Production. Sie ist Mitbegründerin des Mz* Baltazar’s Lab – eines feministischen Hacker Space für alle.
Teilnahme
Alter: ab 16 Jahren
Fr 4/10 & Sa 5/10, jeweils 16 – 19 Uhr (zweitägiger Workshop, Termine nicht einzeln buchbar)
Eintritt frei
Max. 10 Personen
Anmeldung erforderlich via: rsvp@kunsthallewien.at
