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Feminismen diskutieren
In den feministischen Kultur- und Sozialwissenschaften gelten Schwangerschaft und Geburt als randständige Themen. Dorothea Rüb blickt auf Narrationen und Bilder von Geburt in österreichischen Printmedien und setzt sie in Bezug zu Wissenschafts-Diskursen. Ein Fetisch in den medialen Repräsentationen von Schwangerschaft und Geburt ist das Mutterglück als Wunschprogramm, eingebettet in das biomedizinische Modell. „Normale“ Verläufe und Ambivalenzen bleiben Leerstellen im dominanten, glattgebürsteten Selbstbestimmungs-Machbarkeits-Risiko-Wohlfühldiskurs.
Dorothea Rüb, Hebamme, Redakteurin, Medienwissenschafterin, Klagenfurt/Celovec
Moderation: Sabine Prokop, VfW
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen
