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Die Künstlerinnen Margarita Keller & Agnes Prammer im Gespräch mit der Kuratorin Sophie Haslinger
Im Gespräch der Kuratorin mit den Künstlerinnen Margarita Keller und Agnes Prammer wird das Konzept des visuellen PING PONG Spiels thematisiert sowie ihre Erfahrungen damit im Zuge der Ausstellungsvorbereitung. Die Künstlerinnen geben Einblick in ihre fotografische Praxis und sprechen über die Hintergründe ausgewählter Arbeiten.
In der zweiten Ausgabe der Ausstellungsreihe PING PONG treten die Künstlerinnen Margarita Keller und Agnes Prammer in einen fotografischen Dialog zum Thema Porträt. Statt eines Tischtennisballs spielen sie Bilder hin und her.
Die Spielregel befolgend, je auf das Foto der anderen mit einem eigenen zu antworten, entstand über einen Zeitraum von acht Wochen eine Bildfolge in der Bewegung eines intensiven Dialogs mit all seinen Emotionen, Farben, Stimmungen und Zwischentönen. Die Aufnahme eines sumpfig, giftgrünen Gewässers folgt auf ein apokalyptisch anmutendes Landschaftsstilleben des Toten Gebirges. Dann das Porträt eines Mannes mit geschlossenen Augen, der über das menschliche Verhältnis zur Natur zu meditieren scheint. Im spielerischen Gespräch zeigt sich das tiefe Interesse beider Künstlerinnen an Menschen und ihrem Umfeld. Aus ihrem ursprünglichen Kontext entnommen, eröffnen die Fotos im Zusammenspiel neue Bildebenen und Bedeutungshorizonte, dabei laden sie die Betrachterinnen und Betrachter ein, ihre eigenen Verknüpfungen zu finden.
Begleitend widmet sich das Rahmenprogramm dem Thema der Kommunikation in der Fotografie.
Kuratiert von Sophie Haslinger
Vermittlungsprogramm von Jasmin Ofner
