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Nachgefragt - 25 Jahre nach dem Attentat von Oberwart
mit Emmerich Gärtner-Horvath, Vorsitzender des Volksgruppenbeirats für die Roma und Obmann des Vereins Roma-Service
In dieser Reihe führen spannende Persönlichkeiten durch die Ausstellung – und bringen so ihren Blickwinkel auf die letzten 100 Jahre österreichischer Geschichte ein.
Als am 4. Februar 1995 im burgenländischen Oberwart vier Roma getötet wurden, stand die Republik unter Schock: Das bis heute größte politische Attentat seit 1945 brachte die österreichischen Roma und Romnija in die Schlagzeilen – und machte auf das mörderische Ausmaß des Rassismus aufmerksam. Vor Ort selbst riss der Anschlag alte Wunden auf, hatten doch nur rund 10% der Volksgruppe den NS-Terror überlebt.
Emmerich Gärtner-Horvath erzählt in dieser Ausgabe von „Nachgefragt“ im Haus der Geschichte Österreich, wie sehr ihn der gewaltsame Einschnitt des Jahres 1995 geprägt hat – er war zu dieser Zeit der Obmann des ersten Roma-Vereins direkt in Oberwart. 25 Jahre nach dem Attentat blickt er aber auch zurück, wie sich das gewachsene politische Bewusstsein ausgewirkt hat und berichtet über erfolgreiche Projekte von Arbeitsmarktmaßnahmen bis hin zum Einsatz für den Erhalt der Sprache Burgenlandroman.
Dauer: ca. eine Stunde
Führungspauschale: € 4 / ermäßigt € 3 pro Person zzgl. Eintritt
