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“Zeichnung und Erzählung zwischen Kunst und Kommunikation” (Finissage und Symposium)
Zum Ende der Ausstellung “Bosch & Pitié. Agathe Pitié. Visionen des Jüngsten Gerichts.” findet am Sonntag, 1.3. in der Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste (aktuell zu Gast im Theatermuseum Wien) ein Abschlusssymposium statt, bevor die 280 cm x 240 cm grosse Zeichnung, welche die französische Zeichnerin Agathe Pitié in sechs Monaten Kleinarbeit entwickelt hat, Wien nach drei Monaten wieder verlässt.
Mit dabei sind die Künstlerin Agathe Pitié, Klaus Speidel, Kurator der Ausstellung, Elsy Lahner, Kuratorin für zeitgenössische Kunst in der Albertina, der Kulturwissenschaftler Thomas Macho und Mischa Altmann, visueller Transformationsbegleiter, der die Gespräche live zeichnend reflektiert und mit dem Publikum diskutiert.
Ab 16 Uhr wird Thomas Macho das alte Thema der Raum- vs. Zeitkunst neu aufrollen, Klaus Speidel wird über das Problem der Erzählung in der alten und aktuellen Zeichnung sprechen. Zum Abschluss führt Elsy Lahner ab ca. 18 Uhr ein Künstlerinnengespräch mit Agathe Pitié. Dazwischen gibt es Kaffee und Kuchen.
Mischa Altmann, der Prozesse für partizipatives Arbeiten entwickelt und visuell begleitet, wird die Vorträge, Diskussionen und Gespräche zeichnend reflektieren und mit Publikum und Podium seine Zeichnungen im Entstehen diskutieren. Dabei soll die Rolle des Zeichnens in der visuellen Kommunikation kritisch reflektiert werden. Denn effiziente Kommunikation greift oft auf Klischees zurück, weil diese besonders schnell verständlich sind: Die Idee ist eine Glühbirne, das Denken sind Zahnrädchen, Chef ist der Mann mit Krawatte, etc. So werden unter Umständen Stereotypen unreflektiert reproduziert. Das Zeichnen im Rahmen des Symposiums wird dabei zur Gelegenheit, Bilder nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu reflektieren. Damit soll das Gespräch über aktuelle Zeichnung sich auch zur gesellschaftlichen Rolle der Bilder hin öffnen.
Mit Eintrittskarte (oder Jahreskarte des KHMs) kostenlos.
