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Mary Maggic: Open Source Estrogen
Wie formieren sich queere Körper auf biomolekularer Ebene? Und inwiefern ist dieses Queering untrennbar mit dem industriellen Kapitalismus verbunden? Gibt es einen Weg aus den Ruinen eines Kapitalismus, der sich durch die Pandemie nur noch verschlimmert hat? Im Spannungsfeld von Körper- und Genderpolitiken sowie ökologischer Toxizität fokussiert dieser Workshop auf das Konzept des „Open-Source-Östrogens“. Es baut darauf auf, dass wir ständig und überall von Hormonmolekülen umgeben sind und diese uns folglich zum Hacken, Mutieren und einem selbstbestimmten Werden zur Verfügung stehen. In diesem sozio-politischen Auslotungsprozess können wir eine „Emanzipation des Hormonmoleküls“ einleiten und dessen molekularen Mythos entzaubern.
Der zweistündige Workshop beginnt mit einem Talk über geschichtliche Hintergründe und Fiktionen zum Hormon und endet mit der praktischen Einweisung in das Protokoll einer Urin-Hormon-Extraktion. Eine Materialliste für alle, die mitmachen wollen, findet ihr hier <3:
http://wlu18www30\.webland.ch/wiki/Open_Source_Estrogen#Urine_Hormone_Extraction_Action
Die Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung und weitere Informationen: rsvp@kunsthallewien.at
Der Workshop findet auf Zoom statt. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Einladungs-Link.
Bitte beachten Sie, dass die Sitzung (teilweise) aufgezeichnet und veröffentlicht wird. Informationen dazu erhalten Sie ebenfalls im Zuge der Registrierung.
Sprache: Englisch
Der Vortrag ist Teil einer Reihe von Online-Gesprächen und Workshops mit Pirate Care Akteur*innen im Rahmen der Ausstellung …von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden.
