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Diskussion zur Ausstellung mit ua Alma Zadic, Helmut Schüller, Melisa Erkurt – Einführung durch Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorsky (22.9., 19h)
Nach der Flucht widmet sich den Geschichten von Menschen, die im Zuge des kriegerischen Zerfalls Jugoslawiens zu Beginn der 1990er Jahre aus ihrem Land flüchten mussten und in Wien ein neues Zuhause fanden. Mit über 100.000 aufgenommenen Kriegsflüchtlingen war Österreich ein zentraler Fluchtpunkt, wobei die größte Gruppe mit 85.000 Schutzsuchenden aus Bosnien und Herzegowina stammte. Ungefähr zwei Drittel von ihnen blieben dauerhaft in Österreich. 25 Jahre nach dem offiziellen Kriegsende in Bosnien spürt die Ausstellung anhand persönlicher Erinnerungsstücke den Biografien von 14 WienerInnen nach. Die gezeigten Objekte schlagen eine Brücke zwischen ihrem Leben vor der Flucht und danach. Sie vermitteln Einblicke in individuelle Erfahrungen von Krieg, Flucht und Neubeginn.
Eine Ausstellung von Vida Bakondy und Amila Širbegović für die Initiative Minderheiten, in Kooperation mit den Büchereien der Stadt Wien.
