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viennacontemporary Talks – 25.9.

Theorie Zeitgenössische Kunst Diskussion Messe
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1 Termin
Freitag 25. September 2020
25. Sep. 2020
Fr
15:00
viennacontemporary Talks – 25.9.
https://www.viennacontemporary.at

Alle Talks werden in der Talks Area der viennacontemporary (Stand C21) stattfinden und hybrid, das heißt auch online zugänglich sein. Bitte besuchen sie die Website viennacontemporary.at / vc on, wenn sie online an den Talks teilnehmen wollen.

FOCUS

Central and Eastern European ART: Beyond Social Utopia

Nach vielen Versuchen, die Geographie der zeitgenössischen Kunst zu definieren – insbesondere nach dem Fall des Kommunismus in Osteuropa – scheint in zunehmendem Maße Klarheit darüber zu herrschen, dass es unmöglich ist, diese Geographie der zeitgenössischen Kunst außerhalb der globalen Karte der neoliberalen Machtverteilung zu definieren. Viele TheoretikerInnen, KuratorInnen, KunstforscherInnen und ProduzentInnen haben – vor allem nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 – die paradoxe Situation, von den posthistorischen und postideologischen geopolitischen Signifikanten Zentral-, Ost-, und Südosteuropa redefiniert zu werden, politisiert. Kritische Geographien der Kunst sind zum Hauptthema neuerer Kunstgeschichtsschreibungen geworden, besonders jener, die einen nationalistischen Kanon und neoliberale Versuche der Regionalisierung in der Phase des Übergangs ablehnen. Mittlerweile sind alle Debatten zwischen dem ehemaligen Osten und dem ehemaligen Westen, die sich mit der Ideologie des geopolitischen Positionierens der zeitgenössischen Kunst innerhalb des Kunstsystems beschäftigen, zu globalen Debatten zwischen Zentrum und Peripherie geworden. Diese Gesprächsreihe wird inmitten der gegenwärtigen lokalen und globalen Prioritäten – über die geopolitischen Zonen des Unbehagens innerhalb Zentral- und Osteuropas hinaus – nach strukturellen und emanzipatorischen Arten der Zugehörigkeit suchen.

ArtTech Talks

Technologie verändert unser Denken, unser Verhalten und unser Verhältnis zur Kreativität. Diese Gesprächsreihe beleuchtet die verschiedenen Arten der Überschneidung von Technologie und kreativer Kultur. Technologie hat großen Einfluss darauf, wie und wo das Publikum heute Kunst entdeckt. Das Jahr 2020 ist in besonderem Maße von einem veränderten Verständnis und dem Wunsch, online an Kunst teilhaben zu können, geprägt. Onlineausstellungen und Viewing Rooms, das Vorherrschen von visuellen Plattformen und sozialen Medien, Kunstwerke als Computerspiele und eine aktive Beschäftigung damit, wie Technologie funktioniert, sind einige der Tendenzen, die durch die internationalen lockdowns immer beherrschender wurden. Bildschirme sind zu kulturellen Rettungsleinen geworden und enger denn je mit unseren emotionellen, psychologischen und konzeptuellen Erfahrungen verbunden. Digitale und neue Technologien sind oftmals Teil von Kunstwerken, die über den Bildschirm hinaus funktionieren. Diese Gespräche untersuchen, wie KünstlerInnen, KuratorInnen und DenkerInnen auf diese neuen Entwicklungen und die neuen Möglichkeiten einer kreativen digitalen Zukunft reagieren.

Talks Programm

Freitag, 25. September 2020

15:00–16:00 Uhr
ArtTech Talk: Digital Curating

Wie sollen KuratorInnen Arbeiten online ausstellen? Ist es möglich, Ausstellungen zu machen, die die Wirkung eines realen Raumes haben? Welche neuen Plattformen entstehen, die neuen Öffentlichkeiten Zugang zu Kunst verschaffen? Welche Wege sind zielführend und welche Onlineausstellungen schlagen fehl? In dieser Runde wird der Frage nach Onlineausstellungen und dem Kuratieren für digitale und virtuelle Räume nachgegangen.

TeilnehmerInnen:
Corina Apostol, Kuratorin, Tallin Art Hall, Estland
Lucia Gregorova Stach, Chefkuratorin, Slowakische Nationalgalerie, Bratislava
Valentina Bruschi, Kuratorin und Autorin, Italien
Moderation: Francesca Gavin, Kunsttheoretikerin, Kuratorin und Autorin

17:30–18:30 Uhr
CEE ART: GEOGRAPHIES

Die geographischen und historischen Anzeichen zeitgenössischer Kunst in Zentral-, Ost- und Südosteuropa sind noch immer unscharf, konfrontierend und undefiniert. Ausgehend von der heutigen Perspektive, die sich diesem geopolitischen Raum durch kunsthistorisches Schreiben und institutionelles Kuratieren annähert, werden die TeilnehmerInnen sich ändernde und unmögliche Narrative, die um diese erschöpften Geographien der Kunst kreisen, diskutieren. Von politisch exotischen Arten, in den Neunzigerjahren Kunst zu machen, bis hin zu prekären und verschwindenden Bedingungen, unter denen Kunst heute produziert wird (getragen von einer Art imaginierter Nostalgie gegenüber der kommunistischen oder sozialistischen Vergangenheit), wird dieses Gespräch Arten der Kunstproduktion und ihre Präsenz in Zentral- und Osteuropa und über diese Region hinaus in den Mittelpunkt stellen.

TeilnehmerInnen:
Zdenka Badovinec, Kuratorin, Autorin and Direktorin, Museum of Modern Art, Ljubljana
Ana Janevski, Kuratorin im Department Media und Performance Art, The Museum of Modern Art, New York
Sebastian Cichocki, Autor, Kunstkritiker und Chefkurator, Museum of Contemporary Art, Warschau
Moderation: Jelena Petrović, Kunsttheoretikerin, Kuratorin und Forscherin, Akademie der Bildenden Künste, Wien

Archiv-Screenshot:

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