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Kunst der Kontestation in den inoffiziellen performativen Praktiken in der Slowakei der 1970er Jahre
Andrea Bátorová (Comenius Universität Bratislava)
Andrea Bátorová von der Comenius Universität in Bratislava fragt im Jour Fixe Kulturwissenschaften Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW nach der offenen und gleichzeitig öffentlichen Kritik des „post-totalitären Systems“ mittels performativer künstlerischer Strategien.
Performative Aktivitäten slowakischer Künstler wurden in den 1970er und 1980er Jahren vielfach allein deshalb als kritisch wahrgenommen, weil sie als inoffizielle Kunst die gültige und ‘richtige’ Doktrin des Sozialistischen Realismus hinterfragten. Diese Aktivitäten fungierten als Störfaktoren in einem nach genauen Regeln funktionierenden staatlichen Apparat.
Andrea Bátorová von der Comenius Universität in Bratislava setzt sich im Jour Fixe Kulturwissenschaften des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW zum Thema „Kunst der Kontestation in den inoffiziellen performativen Praktiken in der Slowakei der 1970er Jahre“ mit einer offenen und gleichzeitig öffentlichen Kritik des „post-totalitären Systems“ auseinander. Sie greift dabei den Begriff ‘Kunst der Kontestation’ des slowakischen Kunstkritikers Tomáš Štrauss auf, der in diesem Zusammenhang eine Art ‘Untergrund gegen den Willen der Autoren’ wahrnimmt.
Anmeldung bis 1. Dezember 2020 bei juliane.fink(at)oeaw.ac.at
