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in situ: Linda Berger

Theorie Zeitgenössische Kunst Offenes Atelier Präsentation
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1 Termin
Dienstag 29. Juni 2021
29. Juni 2021
Di
17:00
in situ: Linda Berger

LINDA BERGER: Insights
Präsentation aktueller Arbeiten*

*Die Veranstaltung findet unter den aktuell geltenden Covid 19-Bestimmungen statt: GGG- und Abstandsregel, FFP2 Masken, Registrierung vor Ort.
Das Atelier ist gut durchlüftbar, Desinfektionsspender stehen an mehreren Stellen bereit. Neben den beiden Gastgeberinnen dürfen sich noch weitere 8 Personen gleichzeitig in den Räumlichkeiten befinden. Sollte es zu kurzen Wartezeiten kommen, bitten wir um Ihr Verständnis. Besucher*innen, die sich über Mail mit Zeitangabe bei Linda oder mir anmelden, erhalten Vortritt.

Zur Künstlerin:
1980 in Aalen (D) geboren und seit ihrem Studium in Wien lebend und arbeitend, bedient sich Linda Berger der Tuschfederzeichnung, um ihre - für dieses Medium - ungewöhnlich großen Formate mittels tausender Strichsetzungen zu gestalten. Der Fokus ihrer Grafiken wird sowohl auf das Persönliche, Emotionale, als auch auf das Große und Ganze gelenkt. (Seelen)Landschaftliche und kosmische Assoziationen stellen sich bei der Betrachtung ihrer Werke ein. Die konzeptionelle Genese der farbigen und schwarz-weißen Tuschezeichnungen sowie der Zeichenprozess selbst werden beim Besuch des Ateliers vor den Originalen transparent.

“Natürlich spielt in Bergers Kompositionen nicht nur der Strich – dessen Stärke, Richtung und Überlagerung – als grafische Spur eine maßgebliche Rolle, sondern auch die Farbe sowie deren Auslassung, die Leerstelle. Die bevorzugte Farbsubstanz der Zeichnerin ist Tusche – Farbtuschen, deren Nuancen sie untereinander bei Bedarf mischt. Die Farbmischung geschieht aber nicht nur materiell, in kleinen Behältnissen, sondern, als hervorzuhebendes Charakteristikum ihrer Kunst, vorwiegend im Auge der Betrachterin oder des Betrachters. Damit können Bergers Werke in der Tradition der wegbereitenden Strömungen der Moderne gelesen werden: Pointillismus respektive Divisionismus, wie ihn Paul Signac und Georges Seurat verkörpern, sowie Postimpressionismus, wie wir ihn unter anderem mit der aufgeregten Écriture Vincent van Goghs verbinden.“ (Maria Christine Holter, 2020)

Berger absolvierte ihr Diplomstudium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien u.a. bei Jan Svenungsson, das sie 2014 mit Auszeichnung abschloss. 2015 bekam sie ein künstlerisches Arbeitsstipendium des BMBWF zugesprochen. Seither erhielt sie zahlreiche Einladungen im In- und Ausland, ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen sowie in Form von raumfüllenden Wandzeichnungen (Stricheräume 1-3) zu präsentieren. Ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen u.a. Strabag Kunstforum, Artothek des Bundes, Sammlung der Karl-Anton-Wolf-Stiftung, Kunstsammlung BKS Bank AG Klagenfurt, Sammlung Ed Urban in Waidhofen.

Archiv-Screenshot:

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