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In der Passage
REISEN & ANDENKEN
Eine Hommage an das Souvenir
Reiseandenken, Souvenirs, Mitbringsel für sich und die Daheimgebliebenen bewahren Erinnerungen an Orte, Menschen und Erlebnisse. Sie sind Teil unserer touristischen Kultur und vermögen das Bild von Städten, Landschaften und Ländern in unseren Köpfen zu prägen. Wenige bleiben standhaft, in Urlaubslaune kein Erinnerungsstück vom Sehnsuchtsort zu erwerben. Die Souvenirindustrie verlockt mit den Klischees von heiler Alpenwelt und Strandidylle zum Kauf. Das Dortgewesensein soll schließlich bezeugt werden. Dabei kann es vorkommen, dass sich Touristen und Touristinnen länger in den Souvenirshops aufhalten, als vor den Sehenswürdigkeiten selbst.
Wie war das mit dem Reisen, und was hat sich dabei an Erinnerungsstücken angesammelt? Ob von der Wallfahrt, einer Bäderreise oder einem Urlaub – das Souvenir scheint unverzichtbar. Durch eine Pandemie fehlt die gewohnte Reisefreiheit unserer Zeit plötzlich, die es bisher erlaubte Erinnerungsstücke aus der ganzen Welt bequem nach Hause zu transportieren. Da das Reisen aufgrund der Corona Sicherheitsbestimmungen weitestgehend stillsteht oder zumindest stark eingeschränkt ist, bleibt nur, die gesammelten Trophäen in Ruhe zu betrachten und in Wehmut zu schwelgen. Das Volkskundemuseum Wien zeigt aus diesem Anlass exemplarische Erinnerungsstücke aus dem Repertoire seiner Sammlungen und erzählt von Pilgerreisen, Kur- und Bäderaufenthalten, Sommerfrischen und Urlauben.
Kuratierung: Nora Witzmann
Die Ausstellung ist kostenlos in der öffentlich zugänglichen Passage zu besichtigen.
