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Am 1. November ist wieder Donnerstag. Außerdem ist es Allerheiligen und es heißt wieder:
„Wir sind jetzt zusammen!“
Nämlich zusammen mit all jenen Held*innen und Kämpfer*innen, die für ihren Einsatz gegen Faschismus, Unterdrückung und Unrecht, ihr Engagement für ein gutes Leben aller oder einfach für Selbstbestimmung und Anderssein dürfen mit dem Tod bezahlen mussten. Und wir sind zusammen mit allen, die dieses Engagement heute fortsetzen und in Zukunft fortsetzen werden.
An diesem kommenden Donnerstag sind wir zusammen mit all jenen, die in der Vergangenheit und hier und heute durch eine menschenverachtende Politik getötet werden und werden zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.
Denn Antisemitismus tötet, Armut tötet, Ausbeutung tötet, Ausgrenzung tötet, Sexismus tötet, Rassismus tötet, Gewalt, Hass und Gier töten!
Wir treffen uns um 18 Uhr vor dem Mahnmal gegen Krieg und Faschismus am Albertinaplatz und ziehen dann in einer Demonstration über den Ring zum Ballhausplatz.
Bei der Abschlusskundgebung am Ballhausplatz werden die Zeitzeugin, Kunstkritikerin und Kuratorin Angelica Bäumer, der Autor Doron Rabinovici, Irina Spataru vom Verein Romano Centro, der Autor Samuel Mago (Edition Exil), die Journalistinnen Nicole Schöndorfer und Jelena Gucanin, Maria Rösslhumer von AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und Leiterin Frauenhelpline gegen Gewalt (0800/222 555), Alischer und Asia, Aktivist*innen von Queer Base - Welcome and Support for Lgbtiq Refugees, die Künstlerin und Autorin Belinda Ade Kazeem, die Menschenrechtsaktivistin Mahsa Ghafari sowie Moira, Aktivistin bei Watch The Med - Alarmphone sprechen. Musikalisch begleitet wird die Kundgebung von GUSTAV und SAKINA.
Am Ballhausplatz werden wir zusammen unseren Toten gedenken. Damit ist nicht stillschweigend trauern gemeint, sondern sich gegenseitig stärken, kämpferisch und laut aussprechen, dass wir uns wehren.
Den Regierenden, Nutznießer_innen und Mitläufer_innen werden wir gemeinsam ausrichten:
„Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller nicht vergisst!“
