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Über Geschlechterkonstruktionen in der Landwirtschaft
Gespräch: Gertraud Seiser (Kultur- und Sozialanthropologin, Uni Wien), Sabine Traxler (Radiomacherin)
Moderation: Maria Vogt Maria Vogt (ÖBV-Via Campesina Austria)
Intervention: Audio-visuelle Einstimmung mittels Ausschnitten aus dem 2014 entstandenen Dokumentarfilm BÄUERIN.MACHT.IMAGE
Im Rahmen von: SOHO in Ottakring ‘In aller Munde’
Geschlechterkonstruktionen und -zuschreibungen durchziehen alle Bereiche des Ernährungsnetzwerks: Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, reproduktive Arbeit, Medien, Sitten und Tabus, um nur einige zu nennen. Institutionalisierte Geschlechterarrangements und Geschlechterhierarchien werden in der Ernährung gewöhnlich als gegeben vorausgesetzt, sie bestimmen Berufs- und Privatleben zugleich.
Dieses Gespräch gibt einen Einblick in die Hintergründe und Zusammenhänge von Gender, Ernährung und Machthierarchien insbesondere in der Landwirtschaft.
Gertraud Seiser studierte Völkerkunde, Volkskunde und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2000 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, davor war sie 12 Jahre lang im Wissenschaftsministerium in den Bereichen Frauenförderung und Controlling tätig.
Sabine Traxler produzierte gemeinsam mit Johannes Bauer-Marschallinger 2014 im Rahmen eines Kupf Innovationsprojekts den Film ?Bäuerin.Macht.Image?, einem Dokumentarfilm, der die Arbeits- und Lebensrealität von landwirtschaftlichen Betrieben mit besonderem Fokus auf die Bäuerin thematisiert.
Maria Vogt ist Biobäuerin im Weinviertel und Mitglied des Bäuerinnenkabaretts ?Miststücke?. Sie ist auch aktives Mitglied bei ÖBV-Via Campesina Austria, Sprachrohr und ?geistige Heimat” von Berg- und KleinbäuerInnen in ganz Österreich. Gleichberechtigtes gemeinsames Arbeiten zwischen den Geschlechtern sowie eine bäuerliche, solidarische, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung sind Themen, für die sich Maria Vogt einsetzt.
