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Kulturtalk: Kunsthalle Wien/Der Standard
Montag, 31. Mai 2010, 19 Uhr
KUNSTRÜCKGABE IN ÖSTERREICH - KEIN ENDE IN SICHT
1998 kam es zur Beschlagnahme des ,,Bildnis Wally” von Egon Schiele in New York, in der Folge recherchierte ,,der Standard” u.a. die Fälle Rothschild und Bloch-Bauer. Im gleichen Jahr beschloss die große Koalition auf Druck das Kunstrückgabegesetz, Tausende Kunstobjekte wurden seither restituiert. Doch noch immer sind viele Fälle offen, viele Fragen ungeklärt. Warum gibt es in der Regel keine systematische Aufarbeitung? Wann werden private Sammlern mit Provenienzforschung und Rückgabe beginnen? Warum verweigert die Leopold Privatstiftung Naturalrestitution?
Es diskutieren:
- Eva Blimlinger, Historikerin und stellvertretende Leiterin des Kunstrückgabebeirats
- Sophie Lillie, Kunsthistorikerin, Autorin des Handbuchs über enteignete Kunstsammlungen ,,Was einmal war”
- Andreas Nödl, Rechtsanwalt, Mitglied des Schiedsgerichts im Fall Bloch-Bauer
- Margot Werner, Historikerin und Leiterin der Provenienzforschung der Nationalbibliothek
- Ingo Zechner, Historiker und Philosoph, war u.a. Leiter der Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde
Moderation: Thomas Trenkler, DER STANDARD
