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Max Ophüls - Spiele im Rundfunk
Vortrag von Ronny Loewy
Novelle (1954)
Hörspiel von Max Ophüls nach Johann Wolfgang von Goethe; Sprecher: Oskar Werner, Käthe Gold, Therese Giese. 46 min
Zum Auftakt:
Vorrede zur Novelle von Max Ophüls (1955) Sprecher: Max Ophüls, 9 min
1925: Das Medium Radio, in Deutschland gerade zwei Jahre alt, bot dem jungen Theatermann Ophüls die Chance, mittels Sprache, Musik und Tönen neue Formen der Unterhaltungskunst zu entwickeln - zwischen Kunst und Berichterstattung, Kultur und Politik, Literatur und Journalismus. So konnte Ophüls live von einem Sechs-Tage-Rennen berichten und dabei Ringelnatz-Gedichte vortragen. Im Exil arbeitete er für Propaganda-Sender, z. B. mit dem nächtlich wiederholten Lullaby Schlaf Hitler, schlaf, und für die ,,Voice of America”. Ab 1953 inszenierte er im Südwestfunk große Literatur wie Novelle von Goethe und Schnitzlers Berta Garlan. Kurz vor seinem Tod schuf er mit Gedanken über den Film. Eine Improvisation eine innovative Reportage zur Filmgeschichte und Filmästhetik - ein Rekurs auf die Radio-Pionierzeit der 1920er Jahre, die Ophüls als junger Mann mitgeprägt hatte.
Ronny Loewy ist Filmhistoriker, Mitarbeiter im DIF - Deutsches Filminstitut, Leiter des Projekts Cinematographie des Holocaust und Autor zahlreicher Publikationen und Dokumentarfilme zum Thema Filmexil. Im Rahmen seines Vortrags wird Loewy Ausschnitte aus Berta Garlan, Gedanken über den Film und anderen Radiowerken von Max Ophüls vorstellen. Im Anschluss werden Novelle und Ophüls’ Vorrede vollständig präsentiert.
