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VAMPIRE VON NEW YORK
A 1921
REGIE Ernst Marischka
DER SCHWARZE JACK. DAS RÄTSEL DER KRIMINALISTIK. EIN LUSTSPIELTRICKFILM
D 1922
»Wiederentdeckt« ist die ambitionierte, seit vielen Jahren laufende Reihe des CineGraph Babelsberg.
Der 1991 gegründete Verein gehört zu den profiliertesten Institutionen zur Erforschung der Filmgeschichte in Deutschland und gibt die renommierte Fachzeitschrift Filmblatt heraus. DIE VAMPIRE VON NEW YORK, wiederentdeckt und vorgestellt von Jeanpaul Goergen, sind Teil des gegenseitigen Programmaustauschs, der Kooperation mit dem Filmarchiv.
»Die Huronen sind eine brasilianische Marderart, die wegen ihrer Raubgier und Wildheit allgemein gefürchtet ist. Nach dieser Marderart wird eine berüchtigte Verbrecherbande benannt, deren Oberhaupt Frank Wood, genannt der >Bucklige<, ist.« - Mit diesem Vorspruch beginnen die fünf Episoden der österreichischen Abenteuerfilmserie DIE HURONEN von Ernst Marischka aus dem Jahr 1921. Unter dem reißerischen Titel DIE VAMPIRE VON NEW YORK wird er ein Jahr später in Deutschland zensiert. DIE VAMPIRE VON NEW YORK ist ein Abenteuer- und Sensationsfilm: populäre Massenware, mainstream, ohne Kunst-Anspruch, Unterhaltung pur.
Es geht um Jagd nach einer äußerst wertvollen chemischen Geheimformel des Hobson-Konzerns - ein typischer MacGuffin, wie Hitchcock jene Gegenstände genannt hat, die eine Filmhandlung auslösen und weitertreiben, ohne dass man über sie Näheres zu erfahren braucht. Die Papiere mit der Formel werden geraubt und wiederbeschafft, erneut gestohlen und zurückgewonnen, und so weiter und so fort … Heute fällt besonders der eklektische Charakter des Films auf. Im Hintergrund zieht ein genialer Verbrecher die Fäden, es gibt Erpressung und Verrat, Verkleidungen und Geheimfächer, Falltüren, Kammern mit tödlichen Gasen, Verfolgungsjagden in Autos und Flugzeugen, ein todesmutiger Sturz über einen Wasserfall, Cowboys und last but not least clevere Kinderdetektive …
