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Kunst - Film - Dokument
3 Programme zum Dokumentarfilm 19., 21. und 26. Jänner 2010, Metro Kino
Zum Auftakt des neuen Dokumentarfilmschwerpunkts präsentiert die in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte/Schwerpunkt Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte präsentierte Filmreihe »Kunst - Film - Dokument«. Die ersten drei von Karin Berger, Klaudija Sabo und Marietta Kesting kuratierten Programme verorten den Dokumentarfilm zwischen Realitätsanspruch und künstlerischer Form - zeigen das Spannungsfeld zwischen vorfilmischer und kinematografischer Wirklichkeit auf. Die Konzeption der Reihe berücksichtigt sowohl aktuelle als auch länger zurückliegende Arbeiten, bezieht Klassiker des Dokumentarfilms ein und nimmt auch jüngere »kleinere« Filme ins Programm.
In die Ferne, in die Nähe, in das Eigene
Während das ursprüngliche Interesse der FilmdokumentaristInnen auf das Ferne, das Exotische, die gänzlich anderen Lebenswelten gerichtet war, verschob sich der Fokus immer stärker zugunsten der filmischen Vermessung des eigenen Umfeldes, der eigenen Geschichte(n) - das vermeintlich Alltägliche und die Decodierung der dahinter stehenden gesellschaftlichen Verhältnisse gewann an Faszination. »Kunst - Film - Dokument« zeichnet diese Bewegung nach, ohne dass trennscharfe Definitionen vorgenommen werden. Eigen- und Fremdwahrnehmung spielen in allen Filmen eine Rolle und bestimmen sie bewusst oder unterbewusst.
Programm 3:
SANS SOLEIL
Regie: Chris Marker, F 1982
26. Jänner 2010, 20:30 Metro Kino
