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Gossip and the patient labor of dance

Darstellende Kunst Tanz Performance
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1 Termin
Mittwoch 24. Jänner 2024
24. Jän. 2024
Mi
18:00
Gossip and the patient labor of dance

RESIDENCY@Im_flieger

Gossip ist ein altes Wort mit einer verworrenen Geschichte.

An vier Mittwochabenden lädt Elizabeth Ward zu gossiping Tanzsessions oder tanzenden Gossipsessions. Ein Moment, um sich in die gemeinsame Bewegung außerhalb vom Unterrichts- oder Produktionskontext zu stürzen. Im Rahmen von Elizabeths RESIDENCY@Im_flieger sind diese Sessions neugierig auf die Bewegungen von Tänzer:innen – im Studio, sowie geografisch und generationsübergreifend gesehen.

Dazu schreibt Elizabeth Ward:

Jedes Mal, wenn sich eine Gruppe von Tänzer:innen trifft, begegnen wir auch dem Vermächtnis derer, die uns geprägt haben. Da sind die schrecklichen Lehrer:innen, die wir am liebsten übersprungen hätten, diejenigen, die uns inspiriert haben, diejenigen, denen wir nie begegnet sind, über die wir aber gelesen haben, die wir bei Auftritten gesehen haben oder von denen wir Geschichten gehört haben.

Wenn ich an meine wertvollsten Erfahrungen als Tänzerin in Portland, Oregon und New York City zurückdenke, dann sind das für mich nicht Trainings oder Proben, sondern die Zeit, die ich mit anderen im Studio verbracht habe, einfach um des gemeinsamen Tanzens willen. Ich hatte das Glück, die Großzügigkeit älterer Choreograph:innen zu erleben, die ihre Studios für regelmäßige Treffen zur Verfügung stellten um Zeit, Geschichten und Tänze zu teilen – keine Workshops, keine Aufführungen, keine Proben. In meinem Leben in Europa ist das eine Sache, die ich wirklich vermisse.

Im nächsten Jahr werde ich an den Themen Migration, Tanzgeschichte und Tanzfantasien arbeiten und dabei viele Spuren verfolgen: persönliche, historische und gemeinschaftliche.

Gossip ist ein altes Wort mit einer verworrenen Geschichte. Im Altenglischen bezeichnete es eine Person, mit der man eine spirituelle Beziehung hatte, später bezeichnete es eine enge Freundschaft, und noch später kam das eher negativ besetzte geschlechtsspezifische Gossip auf. Was mich daran interessiert, ist das informelle erzählerische Element in dieser Art zu Sprechen.

In „On Freedom: Four Songs of Care and Constraint“ schreibt Maggie Nelson: „Geduldige Arbeit unterscheidet sich von Momenten der Befreiung oder von wandernden Gefühlen der Freiheit dadurch, dass sie weitergeht. Weil sie andauert, hat sie mehr Raum und Zeit für zwiespältige, ja sogar widersprüchliche Empfindungen, wie Langeweile und Aufregung, Hoffnung und Verzweiflung, Sinn und Sinnlosigkeit, Emanzipation und Zwang, Wohlbefinden und andere Gefühle. Diese Schwankungen können es schwierig machen, unsere geduldige Arbeit als eine Praxis der Freiheit an und für sich zu erkennen.“

Sounds kinda like the life of a dancer.

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