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Laborpräsentation
TQW Studios
Eintritt frei
Veranstaltungen zu Fragen der Zukunft von Tanz und Performance gab und gibt es immer wieder, im Tanzquartier z. B. verdichtet in einem Marathon im Jahr 2008, bei dem fünfzig Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen jeweils eine Stunde lang von ihren Visionen berichteten. 2021 stellen sich die Fragen nach der Zukunft so scharf und dringlich wie noch nie zuvor im zwanzigjährigen Bestehen des Tanzquartiers. Was passiert mit einer Sparte, deren Voraussetzung, das Zusammenkommen von Performer*innen und Publikum in einem geteilten Raum, um gemeinsam etwas zu erleben, auszutauschen und zu bereden, durch die Pandemie derart ausgehebelt worden ist? War es bloß eine Zeit des Aufschiebens und Abwartens, des kurzfristigen Auslagerns ins Digitale und einer ungeduldig erwarteten Rückkehr zum direkten Ereignis mit körperlicher Nähe oder wird die Pandemie langfristig Spuren hinterlassen? Brauchen wir die Live-Begegnung überhaupt noch oder brauchen wir sie mehr denn je? Und kann Performance dazu beitragen, mit den Umbrüchen zurechtzukommen? In diesem Labor ergründen und begründen Künstler*innen unterschiedlicher Herkunft, Generation und Praxis miteinander das Unersetzliche der Performance und öffnen am 11. November ihren Prozess dem Publikum.
Mit Claudia Bosse, Christine Gaigg, Thomas Marschall, Roland Rauschmeier, Mani Obeya
