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Films You Cannot See Elsewhere
3. bis 8. September 2021
18.30
Birdwatchers – La terra degli uomini rossi
2008, Marco Bechis
Davor: Mexique, baignade de chevaux
1897, Cinématographe Lumière
Einführung Christoph Huber und Tom Waibel / In Anwesenheit einer Zapatista-Delegation
21.00
Corazón del Tiempo (Herz der Zeit)
2008, Alberto Cortés
Davor: Las Choferas (Die Chauffeurinnen)
2019, Comp@s Terci@s
Einführung Christoph Huber und Tom Waibel / In Anwesenheit einer Zapatista-Delegation
Im Sommer 2021 ist eine Delegation der Zapatistischen Armee zur Nationalen Befreiung (EZLN) zur “Eroberungsreise” nach Europa aufgebrochen und plant dabei auch eine friedliche Invasion Österreichs. Das Filmmuseum begrüßt die freundlichen Invasor*innen mit einem Vogel-Atlas, der revolutionären Klassikern des Dritten Kinos gewidmet ist, die Amos Vogel zu den Zentralwerken des zeitgenössischen subversiven Films zählte – von Tomás Gutiérrez Alea, Santiago Álvarez, Julio García Espinosa und Humberto Solás. Kombiniert werden sie zum einen mit späteren Meisterstücken des kämpferischen Kinos über die Situation der lateinamerikanischen Ureinwohner wie Paul Leducs selten gezeigter Dokumentation Etnocidio: Notas sobre el mezquital (Völkermord, 1977) und Birdwatchers (2008) von Marco Bechis. Zum anderen haben wir zapatistische Vertreter*innen eingeladen, Beispiele der jüngeren Produktionen aus ihrem Umfeld vorzustellen, etwa Alberto Cortés’ Corazón del Tiempo (Herz der Zeit, 2008), in dem sich die Aufständischen selbst darstellen. Wir hoffen, die friedlichen Eroberer nicht nur auf der Leinwand, sondern vielleicht auch als Gäste begrüßen zu dürfen. Viva Zapatista! (Christoph Huber)
Als Gäste für die Dauer des Programms ist eine Zapatista-Delegation angefragt, zudem für den 6. September der Regisseur Juan Carlos Rulfo und seine Lebenspartnerin und Schnittmeisterin Valentina Leduc Navarro.
