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Eröffnung
Um Anmeldung bis Mittwoch, 30. Juli 2021 unter office@koer.or.at wird gebeten.
Donnerstag, 1. Juli 2021, 16.30 Uhr
Ort: Stefan-Weber-Park, 1050 Wien
Erreichbarkeit: U4, Margaretengürtel
In Anwesenheit von:
Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
Silvia Janković, Bezirksvorsteherin 5. Bezirk
Toni Schmale, Künstlerin
Martina Taig, Geschäftsführerin KÖR GmbH
Ein Projekt in Kooperation mit dem 5. Wiener Gemeindebezirk.
TANKE 24/7
Permanente Installation im Stefan-Weber-Park, 1050 Wien
„Ich wünschte mir Schallschutzmauern und träumte, dass der Sprit einfach ausgeht, alle Autos liegen bleiben und die Tanke mit wilden Wiesenblumen des Wienerwaldes überwachsen wird, meine Freund*innen plötzlich auftauchen und wir ein Feierabendbier trinken.“ (T. Schmale)
Auf Initiative des 5. Wiener Gemeindebezirks setzt Toni Schmale ihre TANKE 24/7 in den Stefan-Weber-Park zwischen zwei Wildwiesen. Ein an Stadtrand erinnerndes Versatzstück landet hier auf einer urbanen Gstetten. Namensgeber für diesen Transitort zwischen 5. und 12. Bezirk, der „Ringstraße des Proletariats“, ist der Musiker und Komponist Stefan Weber, bekannt für seine Bühnenshows und Happenings mit seiner Band Drahdiwaberl.
Es ist der Entwurf einer Skulptur, welche die Form einer Tankstelle mit zwei abstrahierten Zapfsäulen hat. Die Tanke ist ein Ort der Kommunikation, ein Ort, um Energie zu tanken in der Dysfunktion. Ist die Tankstelle noch nicht fertiggestellt, oder hat die altbekannte Form schon seit Jahrzehnten ausgedient und ist nur noch ein Zeichen von etwas Vergangenem? TANKE 24/7 ist Rohbau und Ruine einer Tankstelle. Die verwaiste Tanke. Die Lauben- und Arkadengänge in den herrschaftlichen Gemeindehöfen des Roten Wiens. Für Arbeiter*innen gebaute Triumphbögen. Das große Stahltor als Tankstelle.
„Ich kenne diesen Rasenstreifen aus der Perspektive der Geschwindigkeit, im Auto sitzend stadtauswärts zum Baumarkt am Matzleinsdorfer Platz oder stadteinwärts schleppend den Gürtel wieder hinunter. Das Dominanteste, Einprägsamste ist das Tosen und Donnern der Autos. Treffen wir uns einfach an der Tanke – der Gartenpavillon getarnt als dysfunktionale Tankstelle, an der nichts zu konsumieren ist außer das selbst Mitgebrachte.“ (T. Schmale)
Toni Schmale *1980 Hamburg (DE), lebt und arbeitet in Wien
