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CHRISTIAN BERGER | Vom Zauber des Lichts
Retrospektive im METRO Kinokulturhaus 5.11. - 2.12.2020
Eröffnungsfilm:
RAFFL (Christian Berger, A 1984)
In Anwesenheit von Christian Berger.
»Mir ist eine Geschichte, oder besser gesagt, die Absicht, eine Geschichte zu erzählen, genauso wichtig wie einem Schriftsteller – nur: Ich will sie eben mit fotografischen Bildern in einem gewählten Zeitausschnitt und -ablauf erzählen. Das ist Film.«
Leidenschaft, Widerständigkeit und Beharrlichkeit zeichnen das Schaffen von Christian Berger aus. Angesichts seiner Welterfolge als Kameramann – vor allem in Zusammen- arbeit mit Michael Haneke – und seiner lichttechnischen Innovationen scheinen seine eigenen Regiewerke allerdings etwas in den Schatten gerückt zu sein. Dabei sind sie Zeugnis jenes besonderen Aufbruchmoments in der österreichischen Filmgeschichte, in dem sich der Anspruch an professionelle Autorenschaft erstmals einlöst.
Selbst aufgewachsen in Lans bei Innsbruck, erzählt Berger in seinem Regiedebüt von Franz Raffl, dem »Judas von Tirol«, der den Freiheitskämpfer Andreas Hofer an die Franzosen verraten haben soll, und haucht mit seiner Geschichte eines Verzweifelten dem Nachkriegsfilm neues Leben ein.
Das Filmarchiv Austria widmet dem »Rebel with a Camera« eine Hommage, die einlädt, den Zauber des Lichts (neu) zu entdecken.
Freier Eintritt für Filmarchiv Austria-Clubmitglieder.
