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BIS 08.11. VERLÄNGERT
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 10.09. um 19 Uhr statt.
Moderation: Tarek Leitner
Teilnahme nur mit Anmeldung unter anmeldung@westlicht.com
Am 16. April wurden in Amsterdam die Gewinner_innen des diesjährigen World Press Photo Contest bekanntgegeben. Zum World Press Photo des Jahres kürte die Jury eine Aufnahme des japanischen Fotografen Yasuyoshi Chiba. Das im Juni 2019 entstandene Foto zeigt Demonstranten bei einer Protestkundgebung gegen die Regierung von Diktator Umar al-Bashir in Khartum, Sudan.
Ab dem 11. September sind alle preisgekrönten Fotografien des Wettbewerbs wieder im WestLicht zu sehen. Bereits zum neunzehnten Mal machen die weltbesten Pressefotografien in der Westbahnstraße Station und lassen als Ikonen der Zeitgeschichte das vergangene Jahr Revue passieren.
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SIMON LEHNER
MEN DON’T PLAY / MEN DO PLAY
Parallel zur World Press Photo Ausstellung zeigt WestLicht ab 11. September in der Reihe zeitgenössischer Positionen in der oberen Galerie ein Projekt des österreichischen Fotografen Simon Lehner (*1996). Bereits während seines Studiums an der Angewandten, das er in diesem Jahr abgeschlossen hat, wurden seine Bilder in internationalen Publikationen veröffentlicht, darunter Die Zeit, FOAM Magazine, Vogue Italia, Der Greif und das British Journal of Photography, und prominent ausgestellt, unter anderem auf den Rencontres de la Photographie in Arles und auf der Paris Photo.
Für Men don’t play / Men do play hat sich Lehner zwischen 2015 und 2019 an die inszenierten Kriegsschauplätze der so genannten Airsoft-Szene begeben, die mit Luftdruckgewehren und Plastikmunition bewaffnet in den Wäldern von Polen, Ungarn, Tschechien und Österreich die Schlachten internationaler Konfliktzonen wie Afghanistan oder Irak nachspielt. Die Mobilmachung wird mit hoher Ernsthaftigkeit und enormen Materialeinsatz betrieben: bis zu 1.500 Kombattanten, Panzer, Hubschrauber, echte Taktik und fingierter Tod. Lehners Reportage über soldatische Männlichkeitsrituale dehnt die Grenzen des Mediums und stellt den klassischen Kameraaufnahmen gleichberechtigt digital generierte 3D-Bilder an die Seite.
